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Geschäftszahlen für erstes Halbjahr

Andritz verbucht höheren Auftragseingang

Eine „solide Geschäftsentwicklung“ meldet die Andritz-Gruppe für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres. Verbessert haben sich vor allem der Auftragseingang und das Ergebnis.

Nach Angaben des Unternehmens hat sich der Umsatz im ersten Halbjahr leicht auf 2,7 Milliarden Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von 1,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2013. Das Wachstum sei auf den Schuler-Konzern zurückzuführen, der im Vorjahresvergleichszeitraum nur mit vier Monaten im Ergebnis enthalten war, teilt die Gruppe mit. Der Umsatz im 2. Quartal 2014 erreichte mit 1,44 Milliarden beinahe den Wert des Vorjahresvergleichsquartals (-0,4 Prozent).

Der Auftragseingang lag im ersten Halbjahr mit 2,98 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahresvergleichswert (+ 18 Prozent). Laut Andritz ist der deutliche Anstieg insbesondere auf den guten Auftragseingang der Geschäftsbereiche Pulp & Paper und Metals im ersten Quartal 2014 zurückzuführen. Der Auftragseingang im 2. Quartal 2014 lag mit 1,238 Milliarden Euro praktisch auf Vorjahresniveau. Der Auftragsstand per 30. Juni betrug 7,56 Milliarden Euro, was einem Anstieg um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Deutlich verbessert hat sich das Ergebnis. Das EBITDA betrug 133,4 Millionen Euro, was eine Steigerung von 37,7 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 darstellt. Allerdings war das Vorjahresergebnis durch hohe Rückstellungen für ein Zellstoffprojekt in Südamerika stark negativ belastet. Im 2. Quartal 2014 betrug das EBITA 84,8 Millionen Euro und lag damit um 2,5 Prozent über dem Wert im 2. Quartal 2013 (82,7 Millionen Euro). Die EBITA-Marge erhöhte sich leicht auf 5,9 Prozent (2. Quartal 2013: 5,7 Prozent). Das Konzern-Ergebnis erreichte im 1. Halbjahr 2014 66,7 Millionen Euro und lag damit 42,2 Prozent über dem sehr niedrigen Vergleichswert des Vorjahrs (46,9 Millionen Euro).

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet die Andritz-Gruppe einen leichten Anstieg des Umsatzes. Für das Konzern-Ergebnis erwartet die Gruppe eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum niedrigen Niveau 2013.

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