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Marktbericht für NE-Metalle

Auftrieb für Metallschrottpreise

Wirtschaftsdaten aus China haben die Metallpreise beflügelt. Auch die Schrottpreise konnten davon profitieren. Der wöchentliche Marktbericht für NE-Metalle.

Positive Konjunkturdaten aus China haben die Metallpreise in dieser Woche nach oben gezogen. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist im Juni deutlich gestiegen und liegt erstmals wieder über der Marke von 50 – eine Marke die nach Angaben der Commerzbank eine Expansion anzeigt. Außerdem hatte der chinesische Premierminister Li Keqiang bekanntgegeben, dass die Regierung ein Wirtschaftswachstum unterhalb von 7,5 Prozent nicht akzeptieren werde.

Beide Nachrichten sorgten dafür, dass die Metallpreise durchweg nach oben kletterten. Der Dreimonatspreis für Aluminium schloss am Mittwoch (25.6.) mit einem Preis von USD 1.900- US-Dollar pro Tonne, Kupfer beendete den Handelstag am Mittwoch mit 6.925,75 US-Dollar.

Darüber hinaus meldete die International Copper Study Group (ICSG) für den globalen Kupfermarkt im ersten Quartal einen Nachfrageüberschuss von rund 230.000 Tonnen. Im Vorjahreszeitraum wies die ICSG noch einen Angebotsüberschuss aus. Analysten der Commerzbank führen die vergleichsweise starke Nachfragesteigerung vor allem auf den zunehmenden Bedarf aus China zurück. Sie gehen deshalb davon aus, dass die Kupferpreise im weiteren Jahresverlauf weiter steigen könnten.

Zahlen gab es auch von der International Nickel Study Group (INSG). Demnach fiel das Nickelangebot in den ersten vier Monaten leicht höher aus als die Nachfrage. Laut Commerzbank liegen die LME-Lagerbestände für Nickel inzwischen bei einem Rekordhoch. Die Analysten gehen daher davon aus, dass die Nickelpreise kurzfristig weiter nachgeben werden.

Durchweg steigende Schrottpreise

Die Preise der Primärmetalle haben auch die Schrottpreise mitgezogen. Nach Angaben des Verbands Deutscher Metallhändler (VDM) erlöste Blanker Kupferdrahtschrott (Kabul) am Mittwoch (25.6.) zwischen 4.880 und 5.060 Euro je Tonne. Im Vergleich zur Vorwoche bedeutet das eine Preissteigerung um 80 Euro am unteren Ende und 100 Euro am oberen Ende. Der Preis für Schwerkupferschrott (Keule) erhöhte sich durchschnittlich um 50 Euro und lag am Mittwoch zwischen 4.650 und 4.700 Euro je Tonne.

Erneut gestiegen sind die Preise für Aluminiumschrott. Drahtschrott aus Reinaluminium (Achse) erlöste laut VDM zwischen 1.400 und 1.560 Euro je Tonne, und damit im Durchschnitt 20 Euro mehr. Aluminiumprofilschrott (Alter) stieg im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls um durchschnittlich 20 Euro und notierte zwischen 1.430 und 1.530 Euro je Tonne.

Erhöht haben sich auch die Preise für Altzink und Altblei. Altzinkschrott (Zebra) erlöste am Mittwoch (25. Juni) zwischen 1.150 und 1.200 Euro je Tonne und damit um bis zu 20 Euro mehr als in der Vorwoche. Weichbleischrott (Paket) kam laut VDM auf 1.330 bis 1.430 Euro je Tonne. Das bedeutet eine Preissteigerung um durchschnittlich 30 Euro je Tonne.

Erstmals seit einigen Wochen sind auch die Preise für Nickelschrott leicht gestiegen. V2A (Alt- und Neuschrott) erzielte am vergangenen Mittwoch zwischen 1.320 bis 1.340 Euro. Das bedeutet am unteren Ende eine Erhöhung um 20 Euro. V4A (Alt- und Neuschrott) erlöste zwischen 1.720 und 1.770 Euro je Tonne. Das bedeutet am einen Anstieg um durchschnittlich 20 Euro je Tonne.

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