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Entscheidung des Vergabesenats

AWA Entsorgung gewinnt Streit um Restmüll

Die AWA Entsorgung hat die Auseinandersetzung vor dem OVG Düsseldorf für sich entschieden. Nun geht der Restmüll aus Euskirchen in die MVA Weisweiler. Ein privater Mitbewerber wollte das verhindern.

Ab Januar kommenden Jahres werden rund 15.000 Tonnen Restmüll aus dem Kreis Euskirchen in der Müllverbrennungsanlage Weisweiler entsorgt. Das ist das Ergebnis einer monatelangen Auseinandersetzung, die nun vor dem Vergabesenat des Oberverwaltungsgerichts Düsseldorf entschieden wurde. Damit setzte sich die kommunale AWA Entsorgung GmbH gegen den Entsorgungskonzern Remondis durch, der gegen die Vergabe des Restmülls zugunsten der AWA Entsorgung Einspruch erhoben hatte.

Der Kreis Euskirchen wird somit ab Januar bis zu 15.000 Tonnen Restmüll für den Zeitraum von zehn Jahren in die MVA Weisweiler liefern. An der MVA ist die AWA Entsorgung zu 50 Prozent beteiligt. Die andere Hälfte hält die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH.

„Der Vertrag mit der AWA zeigt, dass auch kommunale Anbieter eine attraktive Alternative am Markt sein können“, erklärte der Euskirchener Landrat Günter Rosenke. „Wir sind nicht mit Dumpingpreisen angetreten“, fügte der AWA-Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister von Aachen, Marcel Philipp, hinzu, „sondern mit einer seriösen Kalkulation, die über den Angebotszeitraum unsere Kosten deckt und zeigt, dass wir ganz sicher konkurrenzfähig sind.“

Video: MVA Weisweiler

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