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Statistik für 2012

Hausmüll: Aufkommen der Bundesländer divergiert stark

Der bundesweite Vergleich des Pro-Kopf-Aufkommens an Haus- und Sperrmüll zeigt große Unterschiede. Ein Bundesland sticht besonders hervor. Dort ist das Aufkommen an Haus- und Sperrmüll am höchsten – und das Aufkommen an Wertstoffen am niedrigsten.

Nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts fielen in Deutschland im Jahr 2012 rund 36,7 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle an. Davon entfallen 15,6 Millionen Tonnen auf Haus- und Sperrmüll sowie 4,4 Millionen Tonnen auf Abfälle aus der Biotonne. Darüber hinaus wurden 11,9 Millionen Tonnen Wertstoffe getrennt erfasst.

Betrachtet man die einzelnen Bundesländer, zeigen sich allerdings erhebliche Unterschiede im Pro-Kopf-Aufkommen für die einzelnen Fraktionen. Das Land mit dem niedrigsten Aufkommen an Haus- und Sperrmüll ist Baden-Württemberg. Dort fallen pro Einwohner 145 Kilogramm an. Die Baden-Württemberger sind zugleich diejenigen, die vergleichsweise viele Wertstoffe sammeln. Ihr Aufkommen an getrennt erfassten Wertstoffen beträgt pro Kopf 168 Kilogramm. Im Vergleich aller Bundesländer entspricht das dem zweithöchsten Wertstoffaufkommen. Nur in Rheinland-Pfalz werden pro Kopf mehr Wertstoffe erfasst (173 Kilogramm).

Eine ähnliche Korrelation zwischen Hausmüllaufkommen und Wertstoffaufkommen zeigt sich auch für Hamburg – nur mit umgekehrten Vorzeichen. Die Hansestadt ist das Bundesland mit dem höchsten Pro-Kopf-Aufkommen an Haus- und Sperrmüll (300 Kilogramm) und dem niedrigsten Pro-Kopf-Aufkommen an getrennt erfassten Wertstoffen (113 Kilogramm). Damit weicht Hamburg deutlich vom Durchschnitt der Bundesländer ab. Im Mittel fallen in Deutschland 193 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Kopf an. Das Wertstoffaufkommen pro Kopf betrug 2012 im Durchschnitt 148 Kilogramm.

Einen Überblick über alle Zahlen zum Gesamt- und Pro-Kopf-Aufkommen in den einzelnen Bundesländern für das Jahr 2012 finden Sie hier.

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