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Konzentration auf das Chemiegeschäft

Johnson Matthey trennt sich vom Recyclinggeschäft

Das Recycling von Gold und Silber lohnt sich nicht mehr aus Sicht von Johnson Matthey. Der britische Konzern verkauft seine Raffinerien. Ein Käufer steht bereits fest.

Der britische Chemiekonzern Johnson Matthey hat sein Gold- und Silberscheidegeschäft an die japanische Industrie-Holding Asahi verkauft. Der Kaufpreis beträgt 186 Millionen US-Dollar. Im Geschäftsjahr 2012/13 erzielte Johnson Matthey mit dem Gold- und Silberrecycling einen Umsatz von 77,6 Millionen US-Dollar, der Jahresüberschuss betrug 24,4 Millionen US-Dollar. Für das zurückliegende Geschäftsjahr 2013/14 Jahr weist das Unternehmen einen Umsatz von 74,2 Millionen US-Dollar aus, der Gewinn beträgt allerdings nur noch 7,7 Millionen US-Dollar.

Wie Johnson Mattehey erklärt, will sich der Konzern künftig auf das Chemiegeschäft konzentrieren. Der britische Konzern verfügt über Raffinerien in Salt Lake City, USA and Brampton, Kanada. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 340 Mitarbeiter.

Asahi ist ein japanischer Konzern, der ebenfalls im Edelmetall-Recyclinggeschäft tätig ist. Weitere Geschäftsfelder sind die Entsorgung von Industrieabfällen und Sondermüll.

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