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Wertstofftonne in Bielefeld

Mehr Wertstoffe – aber nicht aus dem Restmüll

Ein halbes Jahr nach Einführung der Bielefelder Wertstofftonne zeigt sich: Die Menge an Wertstoffen wird höher ausfallen als erwartet. Rätsel gibt jedoch die Mengenentwicklung für Restmüll auf.

Sechs Monate nach Einführung der Wertstofftonne zieht der Umweltbetrieb (UWB) eine positive Zwischenbilanz: Die Bielefelder hätten die neue Tonne sehr gut angenommen, erklärte Klaus Kugler-Schuckmann, Erster und Technischer Betriebsleiter des UWB. Mit der Wertstofftonne seien es im ersten Halbjahr 5.100 Tonnen an Kunststoffen, Verbundstoffen und Metallen eingesammelt worden. Im Vergleich dazu habe man im Vorjahreszeitraum mit dem Gelben Sack 3.456 Tonnen an Leichtverpackungen gesammelt.

„Da die Bielefelder Bürgerinnen und Bürger jetzt unter anderem Waschkörbe, Küchenutensilien, Spielzeug aus Plastik oder Metall in der Wertstofftonne entsorgen können, ist der Anstieg der Sammelmenge weitestgehend plausibel“, so Rainer Hempelmann, Geschäftsbereichsleiter der Stadtreinigung im UWB. Für das gesamte Jahr 2014 rechne man mit einem Sammelaufkommen von rund 10.000 Tonnen. Damit werde man das erwartete Aufkommen von maximal 8.500 Tonnen deutlich überschreiten.

Bemerkenswert ist jedoch, dass das Restmüllaufkommen nicht im gleichen Umfang gesunken ist wie die Wertstoffe zugenommen haben. Dafür hätten die Experten zum jetzigen Zeitpunkt keine Erklärung, heißt es seitens des UWB. Für den Herbst ist eine Sortieranalyse geplant, von der sich der UWB genauere Erkenntnisse erhofft. Dann dürfte sich auch herausstellen, wie sich das Sammelgemisch aus der Wertstofftonne zusammensetzt und ob zum Beispiel auch Restmüll über die Wertstofftonne entsorgt wird.

Bislang sind laut UWB knapp 80.000 Behälter in unterschiedlichen Größen an die gut 330.000 Bürger ausgeliefert worden. Die Wertstofftonne wird vom UWB beziehungsweise der Tochtergesellschaft, der WRB Wertstoffrecycling der Stadt Bielefeld GmbH, geleert. Die Sortierung und Verwertung übernimmt das Entsorgungsunternehmen Tönsmeier.

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