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Zahlen für erstes Quartal

Metallpreise belasten Recyclinggeschäft von Umicore

Das erste Quartal brachte weniger Umsätze für Umicores Recyclinggeschäft. Das gilt insbesondere für die Edelmetallgeschäfte.

Niedrigere Metallpreise belasten die Geschäftszahlen für den Recyclingbereich von Umicore. Wie das Unternehmen mitteilt, fiel der Umsatz im ersten Quartal um 16 Prozent geringer aus als im ersten Quartal 2013. Der Rückgang belastet insbesondere das Edelmetall-Raffinationsgeschäft, den Bereich Schmuck und Industrie sowie den Bereich Edelmetalle.

Weitere Ergebniszahlen abseits des Umsatzes nennt Umicore nicht. Die niedrigeren Metallpreise würden die Marge erheblich belasten, heißt es lediglich. Im Vergleich zu vergangenem Jahr sei der Angebotsmix etwas ungünstiger gewesen, was vor allem auf die schlechtere Verfügbarkeit von PGM-haltigen Materialien zurückzuführen sei. Während das Angebot an E-Schrott gestiegen sei, sei die Verfügbarkeit von komplexeren Materialien zurückgegangen. Die Verfügbarkeit von petrochemischen Altkatalysatoren habe zugenommen.

Der Bereich Schmuck und Industriemetalle hat im ersten Quartal ebenfalls unter den niedrigen Metallpreisen gelitten. Im Zuge dessen habe auch das Angebot an edelmetallhaltigen Rückständen abgenommen, insbesondere hinsichtlich Altgold, so Umicore. Das Aufkommen an silber- und PGM-haltigen Materialien habe sich stabil entwickelt. Wie das Unternehmen mitteilt, sei die Erweiterung der Silberrecycling-Anlage in Thailand nun abgeschlossen, die Erweiterung der Anlage in Brasilien werde in den kommenden Wochen in Betrieb gehen. Die Erhöhung der Behandlungskapazität in Pforzheim steht für das dritte Quartal an.

Weniger Umsatz und Gewinn hatte Umicore schon für das vergangene Geschäftsjahr verbuchen müssen. 2013 sind die Umsätze im Bereich Recycling um 13 Prozent auf 590,2 Millionen Euro gefallen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging um 23 Prozent auf 200 Millionen Euro zurück.

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