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Geschäftserwartungen für 2014

NE-Metallindustrie ist optimistisch

Das Jahr hat gut begonnen für die NE-Metallindustrie. Die Geschäftserwartungen für das erste Halbjahr sind positiv, die Produktion zeigt nach oben. Konjunkturelle Impulse kommen vor allem aus dem Inland.

Entwickeln sich die Geschäfte tatsächlich so wie erwartet, dann dürfte die Produktion von NE-Metallen in Deutschland leicht wachsen. Davon geht die Wirtschaftsvereinigung Metalle in ihrem aktuellen Quartalsbericht aus. Derzeit bewerten knapp 80 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen die Geschäftslage als gut oder saisonüblich. Für die kommenden sechs Monate rechnen über 90 Prozent der metallerzeugenden und –verarbeitenden Unternehmen mit besseren oder gleich guten Geschäften.

Gestützt werden diese Erwartungen von guten Geschäftsaussichten wichtiger Abnehmerindustrien. So rechnet der Verband der Automobilindustrie für 2014 mit einer Inlandsproduktion von rund 5,5 Millionen Pkw. Das wäre ein Plus von 2 Prozent gegenüber 2013. Auch die Bauwirtschaft zieht an. Ihr Umsatz wird 2014 voraussichtlich um 1,5 Prozent wachsen. Größter Wachstumstreiber ist hierbei die Wohnungswirtschaft mit einem erwarteten Umsatzplus von 5 Prozent. Der Umsatz im öffentlichen Bau wird voraussichtlich um 3,5 Prozent steigen.

Für die Elektronikindustrie rechnet der Verband ZVEI mit einem Produktionswachstum um 2 Prozent. Nach oben zeigen auch die Prognosen für den Maschinen- und Anlagenbau. Nach Schätzungen des Verbands VDMA wird die Produktion in diesem Jahr voraussichtlich um 3 Prozent zulegen. Vor allem die Nachfrage aus Deutschland und Westeuropa zieht derzeit an.

Rückgang für Recyclingaluminium

Infolgedessen sind die Konjunkturaussichten für die NE-Metallindustrie durchweg gut. In der deutschen Aluminiumindustrie hatte sich die Geschäftslage schon in der zweiten Jahreshälfte 2013 verbessert. Im gesamten vergangenen Jahr wurden laut Wirtschaftsvereinigung Metalle knapp 1,1 Millionen Tonnen Rohaluminium erzeugt. Damit stieg die Produktion um 4 Prozent gegenüber 2012. Davon entfallen 492.000 Tonnen auf Hüttenaluminium  (+ 20 Prozent) und 597.000 Tonnen auf Recyclingaluminium (- 6 Prozent).

Die deutsche Buntmetallindustrie blieb 2013 mit einer Produktionsmenge von 3,1 Millionen Tonnen auf dem Vorjahresniveau. Die Herstellung von Kupfer und Kupfergusslegierungen ging um 1 Prozent auf 711.000 Tonnen zurück. Die Ausbringung von Zink, Blei, Zinn und anderen Legierung fiel um 5 Prozent auf 620.000 Tonnen.

Für die deutschen NE-Metallgießereien meldet die Wirtschaftsvereinigung Metalle eine Produktionssteigerung von 4 Prozent auf 1 Million Tonnen. Die erste Signale für 2014 verheißen insgesamt eine weitere Aufhellung, heißt es in dem Quartalsbericht.

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