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Home / Stoffströme / Altbatterien / PyroBubbles für Lithium-Ionen Batterien
Maßnahme zum Brandschutz

PyroBubbles für Lithium-Ionen Batterien

Lithium-Ionen Batterien sind wegen ihrer Brandgefahr gefürchtet. Ein spezielles Behältersystem mit hitzeabsorbierenden „PyroBubbles“ soll Abhilfe schaffen: Mögliche Flammen werden so in Sekundenschnelle erstickt.

Lithium-Ionen Batterien (Li-Ion) sind im Falle eines schweren Unfalls im wahrsten Sinne brandgefährlich. Um vorzubeugen bietet CCR Logistics Systems AG (CCR) nun ein spezielles Behältersystem mit hitzeabsorbierenden „PyroBubbles“ an. Dadurch werde ein gefahrloser Umgang mit beschädigten Lithium-Ionen-Batterien ermöglicht, verspricht der Rücknahmespezialist. Dabei sei es unerheblich, wie beschädigt oder gefährlich die zu transportierenden Batterien seien.

Das System besteht laut CCR aus speziellen Sicherheitsbehältern sowie einem granularen Löschmittel – den sogenannten PyroBubbles, in das die Li-Ion-Batterien eingebettet werden. Die als Löschmittel zertifizierten und bereits prämierten PyroBubbles bestehen zum überwiegenden Teil aus Quarz (Siliziumdioxid) und seien selbst bis zu einem Temperaturbereich von ca. 1.050 Grad Celsius hitzebeständig. Mögliche Flammen würden so in Sekundenschnelle erstickt.

Der Bedarf an solchen Sicherheitsbehältern dürfte in Zukunft noch weiter steigen. Das Fraunhofer Institut rechnet damit, dass sich der weltweite Lithium-Ionen-Batterie-Markt zwischen 2010 und 2015 verdreifachen könnte. CCR selbst bietet die Rücknahme und Verwertung für alle Typen und Größen von Lithium-Ionen Batterie an – von der kleinen Knopfzelle bis hin zu den größten derzeit auf dem Markt befindlichen Akkumulatoren. Dabei übernimmt das Unternehmen im Auftrag der Kunden auch die gefahrgutrechtlich vorgeschriebenen Abläufe, die notwendig sind, um einen jeweiligen Batterietyp im Falle einer Beschädigung transportieren zu dürfen.

Über das Rücknahmesystem REBAT hat CCR im vergangenen Jahr 3.138 Tonnen gebrauchte Batterien und Akkumulatoren verschiedenster Typen gesammelt und dem Recycling zugeführt. Im Vergleich zum Jahr 2012 bedeutet das eine Zunahme um über 10 Prozent. Die Sammelquote lag bei 37 Prozent und damit über der für 2013 geltenden gesetzlichen Anforderung von 35 Prozent. In diesem Jahr beträgt die geforderte Sammelquote 40 Prozent. An REBAT sind inzwischen 300 Hersteller angeschlossen.

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