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Nach dem Rücktritt von Edwin Leijnse

Remondis führt TSR enger

Vor wenigen Wochen hat TSR-Chef Edwin Leijnse seinen Abschied von TSR bekanntgegeben. Inzwischen ist klar: Der Weggang geht einher mit einer Neuordnung der Führungsstruktur des Metallschrottrecyclers.

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Remondis nimmt seine Tochter TSR an die kürzere Leine. Nach dem Weggang von CEO Edwin Leijnse wird dessen Posten nicht nachbesetzt, heißt es aus Kreisen von Remondis und TSR. Stattdessen werde der Metallschrottrecycler enger von der Remondis-Zentrale in Lünen geführt. Welches Vorstandsmitglied die Verantwortung für TSR übernehmen wird, wollte Remondis auf Anfrage nicht mitteilen. Anzunehmen ist jedoch, dass TSR weiterhin bei Remondis-Vorstand Max-Arnold Köttgen aufgehängt wird.

Leijnse ist zum 30. September ausgeschieden. Wie es heißt, sei sein Abschied als Reaktion auf die geplante Umstrukturierung zu verstehen. Leijnses Position wäre mit der stärkeren Anbindung an Remondis stark geschwächt worden, heißt es aus seinem Umfeld, dazu sei er nicht bereit gewesen.

Schlechtes Management oder unzureichende Ergebnisse wirft ihm Remondis offenbar nicht vor. Auch mögliche Kosteneinsparungen spielten offenkundig keine Rolle. Denn zum 1. Januar soll TSR einen zusätzlichen Geschäftsführer bekommen. Der Neue ist Holländer, seine Berufung stehe bereits fest. Damit wird die Geschäftsführung mit Ulrich Althoff, Wolfgang Kämper, Bernd Fleschenberg und Hermann Holstein wieder aus fünf Mitgliedern bestehen.

Leijnse selbst lehnte eine Stellungnahme zu den Hintergründen ab. Er verwies auf die Konzernzentrale von Remondis. Doch weder Remondis noch TSR wollten sich dazu äußern. Welchen beruflichen Weg Leijnse nun einschlagen wird, ist offiziell nicht bekannt. Fest steht bislang nur, dass er künftig als Berater für TSR tätig sein wird.

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