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Marktbericht für NE-Metalle

Schrottpreise bewegen sich seitwärts

Mehr oder weniger lustlos bewegten sich in dieser Woche die Metallpreise. Dabei hat es an guten Wirtschaftsnachrichten nicht gefehlt. Der wöchentliche Marktbericht für NE-Metalle.

Die Metallpreise haben zu Wochenbeginn leicht nachgegeben und in den Folgetagen wenig Bewegung gezeigt. Der LME-Dreimonatspreis für Aluminium schloss am Mittwoch bei 1.970 US-Dollar je Tonne. Die korrespondierende Kupfernotierung schloss bei 7.078 US-Dollar.

Dabei hätten die Metallpreise durchaus Luft nach oben gehabt. Zumindest die Konjunkturdaten, die in dieser Woche veröffentlicht wurden, hätten weitere Preissteigerungen gerechtfertigt. So ist die Industrieproduktion in den USA im zweiten Quartal um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. In China belief sich das Wirtschaftswachstum im gleichen Zeitraum auf 7,5 Prozent. Auch die Daten für die Industrieproduktion in der Volksrepublik zeigten klar nach oben.

Darüber hinaus hat der chinesische Staatsrat sein Wachstumsziel bekräftigt. Am gestrigen Mittwoch (16. Juli) erklärte er nochmals, in diesem Jahr mindestens ein Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent erreichen zu wollen. Im ersten Halbjahr wuchs die chinesische Wirtschaft um 7 Prozent. Um die Vorgabe zu erfüllen, will die Regierung gezielte Maßnahmen ergreifen. Wie Analysten berichten, will die Regierung vor allem in das Schienennetz, die Infrastruktur und die Umgestaltung von schlechten Wohngebieten investieren. In jedem Fall würde die Metallnachfrage davon profitieren.

Stabile Schrottpreise

Ähnlich wie auf Primärseite verhielten sich in dieser Woche auch die Schrottpreise. Sie blieben weitgehend kostant, wenngleich auf relativ hohem Niveau. Nach Angaben des Verbands Deutscher Metallhändler (VDM) erlöste Blanker Kupferdrahtschrott (Kabul) am Mittwoch (16. Juli) unverändert zwischen 5.050 und 5.240 Euro je Tonne. Der Preis für Schwerkupferschrott (Keule) blieb im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls stabil und lag zwischen 4.800 und 4.950 Euro je Tonne.

Nahezu unverändert sind auch die Preise für Aluminiumschrott. Drahtschrott aus Reinaluminium (Achse) erlöste laut VDM unverändert zwischen 1.450 und 1.610 Euro je Tonne. Aluminiumprofilschrott (Alter) notierte zwischen 1.460 und 1.580 Euro je Tonne. Das bedeutet am oberen Ende eine Preiserhöhung um 20 Euro je Tonne.

Stabil blieben auch die Preise für Altzink und Altblei. Altzinkschrott (Zebra) erlöste am Mittwoch zwischen 1.240 und 1.290 Euro je Tonne und damit am unteren Ende 10 Euro mehr als in der Vorwoche. Weichbleischrott (Paket) kam laut VDM auf 1.340 bis 1.480 Euro je Tonne. Das bedeutet eine Preissteigerung um 20 Euro am oberen Ende.

Gleichgeblieben ist auch die Preisspanne für Nickelschrott. V2A (Alt- und Neuschrott) erzielte am vergangenen Mittwoch zwischen 1.330 bis 1.370 Euro. V4A (Alt- und Neuschrott) erlöste zwischen 1.740 und 1.770 Euro je Tonne.

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