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Marktentwicklung im Dezember

Stahlschrottmarkt stabilisiert sich zum Jahresende

Die durchschnittlichen Stahlschrottpreise sind im Dezember im Großen und Ganzen stabil geblieben. Die größte Preisveränderung gab es für Sorte 1.

Die Stahlschrottpreise in Deutschland sind trotz ungünstiger Rahmenbedingungen weitgehend stabil geblieben. Nach Angaben des Stahlrecyclingverbands BDSV stellen sich die durchschnittlichen Lagerverkaufspreise im Dezember wie folgt dar:

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Lagerverkaufspreise (in Euro/t) Dez 14 Nov 14 Differenz (in Euro)
Sorte 1 (Stahlaltschrott) 196,5 199,5 -3,0
Sorte 2/8 (Stahlneuschrott) 223,7 222,2 1,5
Sorte 3 (Schwerer Stahlaltschrott) 220,5 221,4 -0,9
Sorte 4 (Shredderstahlschrott) 226,9 227,8 -0,9
Sorte 5 (Stahlspäne) 177,1 175,7 1,4

Quelle: BDSV
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Die Aussichten für das neue Jahr haben sich unterdessen wieder etwas aufgehellt. Vor allem in Deutschland haben sich die Konjunkturerwartungen wieder verbessert. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte unlängst darauf hingewiesen, dass die Lage besser ist als die Stimmung. Auch die Wirtschaftsforschungsinstitute berichten über optimistischere Erwartungen der Industrie.

Somit stehen die Chancen gut, dass auch die Stahlwirtschaft und letztlich die Stahlrecyclingwirtschaft von der Entwicklung profitieren kann. Der europäische Stahlverband erwartet für 2015 ein fortgesetztes, aber langsames Wachstum, auch wenn die geopolitischen Risiken nach wie groß sind und auch die ökonomische Entwicklung in Italien und Frankreich von Experten mit Sorge begleitet wird.

Positiv wertet Eurofer auch das von der EU-Kommission geplante Investitionsprogramm in Höhe von 315 Milliarden Euro für die kommenden 3 Jahre. Das dürfte insbesondere der Bauwirtschaft und damit auch der Stahlnachfrage zugutekommen. Die Aussichten für die stahlverbrauchende Industrie seien verhalten positiv, so der Verband. Von daher könnte der Stahlverbrauch im neuen Jahr leicht ansteigen.

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