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Übernahme von CP Chemicals

Umicore stärkt Recyclinggeschäft für Nickel und Kobalt

Der belgische Konzern Umicore hat den US-Recycler CP Chemicals übernommen. Die Firma mit Sitz in Ohio ist auf das Recycling von Superlegierungsschrotten spezialisiert. Am Ende der Aufbereitung stehen Chemikalien für petrochemische Veredlungsprozesse und Katalysatoren.

CP Chemicals ist ein Refiner und Recycler von so genannten Superlegierungsschrotten, die Nickel und Kobalt enthalten. Diese aufbereiteten Materialien werden in Chemikalien für Katalysatoren und petrochemische Raffinerien umgewandelt. CP Chemicals recycelt auch das seltene Übergangsmetall Rhenium aus Superlegierungen von Turbinenschaufeln aus der Luftfahrtindustrie. Das amerikanische Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeiter und wird bei Umicore in den Geschäftsbereich Cobalt & Specialty Materials integriert.

Wichtigste Cobalt produzierende Unternehmen weltweit nach Produktionsmenge im Jahr 2012 (in Tonnen) Mit der Übernahme verfügt Umicore über neue Kobalt- und Nickel-Recyclingkapazitäten in Nordamerika, heißt es einer Mitteilung des Konzerns. Damit könnten bestehende Geschäftsbereiche beliefert werden. Das passe zur Gesamtstrategie, die Marktposition entlang der Kobalt und Nickel-Wertschöpfungskette zu stärken.

Umicore hatte in der Vergangenheit bereits angekündigt, mit dem Geschäftsbereich Cobalt & Specialty Materials in Nordamerika wachsen zu wollen. Dazu hat der Konzern eine langfristige Vereinbarung mit der US-Firma Global Tungsten Powders Corp. (GTP) geschlossen. Diese beinhaltet das Recycling kobalthaltiger Metallschrotte und die Aufbereitung zu feinem Kobaltpulver. Darüber hinaus hat Umicore Ende 2013 die amerikanische Firma Palm International, einen Anbieter von Spezialchemikalien und Metallen, übernommen.

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