Bilanz für deutsche Zementindustrie

Nach wie vor stammen über die Hälfte der Brennstoffe, die in Zementwerken eingesetzt werden, aus Abfällen. Auch im Jahr 2012 blieb die eingesetzte Menge in der Summe konstant.

Stabiler Einsatz von Ersatzbrennstoffen


Im Jahr 2012 belief sich der Anteil alternativer Brennstoffe am gesamten Brennstoffenergieeinsatz der deutschen Zementindustrie auf 61 Prozent. Das geht aus den aktuellen „Umweltdaten der deutschen Zementindustrie“ des Verbands Deutscher Zementwerke (VDZ) hervor. Damit wurde exakt die gleiche Quote erreicht wie schon im Jahr 2011.

Den größten Anteil an den Sekundärbrennstoffen macht unverändert die Fraktionen aus Industrie- und Gewerbeabfällen aus. Bedeutsam sind ebenfalls die aufbereiteten Fraktionen aus Siedlungsabfällen sowie Klarschlamm und Altreifen. Während Altreifen über den größten Heizwert (28.000 kJ/kg) verfügen, kommt Klärschlamm nur auf 4.000 kJ/kg.

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