Ergebnis für erstes Quartal

Die Restrukturierungsmaßnahmen beim Metallrecycler Scholz scheinen zu fruchten. Für das erste Quartal verbucht der Konzern wieder einen Gewinn. Auch die Aussichten für das Gesamtjahr hellen sich auf.

Scholz kehrt in Gewinnzone zurück


Wie Scholz mitteilt, erhöhte sich das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den ersten drei Monaten um rund 32 Prozent auf 45,9 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 3,4 auf 5,3 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern (EBT), das im Vorjahreszeitraum noch bei minus 4,0 Millionen Euro lag, verbesserte sich auf 9,8 Millionen Euro.

Rückläufig war dagegen die Gesamttonnage. Sie reduzierte sich von 2,28 Millionen im ersten Quartal 2013 auf 2,07 Millionen Tonnen. Oliver Scholz, CEO der Scholz AG, zeigt sich dennoch zufrieden. „Nach dem schwierigen Jahr 2013 sind wir mit leichtem Rückenwind der Märkte ins aktuelle Geschäftsjahr gestartet“, erklärte er. Die im vergangenen Jahr begonnene Restrukturierung würde nun greifen.

Vor diesem Hintergrund rechnet Scholz auch für den Rest des Jahres mit einer leicht positiven Entwicklung. So geht der Vorstand für das Gesamtjahr 2014 von einem „deutlich verbesserten“ EBITDA aus. Wie das Unternehmen hinzufügt, würden auch die Vorbereitungen für den Abschluss der am 10. April vereinbarten Transaktion mit der Toyota Tsusho Corporation (TTC) plangemäß laufen. TTC will sich mit einem Anteil von 39,9 Prozent an Scholz beteiligen.

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