Nach Aufnahme der Mitglieder von BR Bayern

Die Aufnahme eines Großteils der Mitglieder des Verbands Baustoff Recycling Bayern hat den Entsorgerverband stark wachsen lassen. Zum Jahreswechsel reklamiert der bvse nun die Spitzenposition unter den Branchenverbänden in Deutschland und Europa. Auch das Personal hat der Verband inzwischen aufgestockt.

bvse zählt mehr als 800 Mitglieder


Der bvse präsentiert sich zum Jahresbeginn als größter europäischer Branchendachverband, der alle wesentlichen Sekundärrohstoffströme unter seinem Dach vereint und vertritt. Mehr als 120 Unternehmen aus dem Bereich der Verwertung und des Recyclings von mineralischen Abfällen seien aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Baustoff Recycling Bayern e.V. (BR Bayern) seit dem 1. Januar 2015 Mitglied im bvse geworden, teilt der Verband mit.

Mit mehr als 800 Mitgliedsunternehmen habe sich der bvse in Deutschland und Europa nun eine herausragende Stellung als größter Branchendachverband erarbeitet. „Eine durchweg positive Entwicklung, die uns aber auch vor neue Herausforderungen stellt“, betonen bvse-Präsident Bernhard Reiling und Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock in einem Schreiben an die Verbandsmitglieder.

Um die neuen Mitgliedsunternehmen im Bereich Mineralik optimal betreuen zu können, wird deshalb künftig neben Silke Casamassa der Geschäftsführer des BR Bayern, Stefan Schmidmeyer, das hauptamtliche bvse-Team verstärken. Darüber hinaus will der bvse auch seine Verbandsarbeit in Richtung Europa fortsetzen. Dazu ist der bvse Mitglied der neugegründeten European Recycling Industries’ Confederation (EuRIC) und mit bvse-Geschäftsführer Thomas Braun auch im Vorstand des europäischen Recyclingverbandes vertreten.

Mit Beginn dieses Jahres hat außerdem Janna Lehmann ihre Arbeit als Europareferentin beim bvse aufgenommen. Die 34-jährige Juristin verstärkt das bvse-Justiziariat und wird sich insbesondere auf der europäischen Ebene für die Interessen der bvse-Mitgliedsunternehmen einsetzen. Lehmann war nach ihrem Studium der Rechtswissenschaft an der Europauniversität in Frankfurt/Oder, in Nizza und in Köln sowie dem Rechtsreferendariat beim Landgericht Siegen in den vergangenen fünf Jahren zunächst als Referentin im Europabüro des Deutschen Landkreistages und dann als Büroleiterin im Europabüro der sächsischen Kommunen in Brüssel tätig. In diesen Funktionen lagen ihre Schwerpunkte insbesondere auf dem europäischen Vergaberecht sowie der Wettbewerbs- und Abfallpolitik.

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