Entwicklung in 2013
Die Abfallverwertung in übertägigen Abbaustätten hat 2013 in Hessen deutlich zugenommen. Die meisten Abfälle waren Boden und Steine. Aber auch inerte Abfälle wanderten in den Tagebau.
Abfallverwertung im hessischen Tagebau erreicht Rekordniveau
In Hessen wurden im Jahr 2013 in übertägigen Abbaustätten insgesamt rund 6,2 Millionen Tonnen Abfälle verwertet. Das war ein Anstieg von 13 Prozent gegenüber 2012 und die höchste verfüllte Abfallmenge in den letzten zwölf Jahren, berichtet das Hessische Statistische Landesamt. 90 Betriebe setzten in ihren Tagebauen Abfälle zur Verfüllung ein; das war die niedrigste Anzahl seit 2001.
Mit einem Anteil von 95 Prozent gingen im Jahr 2013 vor allem Boden und Steine in die Verfüllung. Die restlichen Abfälle waren Beton (0,9 Prozent) und andere inerte Abfälle (4 Prozent). In überwiegender Zahl handelt es sich bei den übertägigen Abbaustätten um Steinbrüche.
Im Regierungsbezirk Gießen wurden 2,60 Millionen Tonnen Abfälle verfüllt. Damit wurden mehr als zwei Fünftel der Verfüllungsmengen in den übertägigen Abbaustätten Mittelhessens verwertet. Dahinter folgten der Regierungsbezirk Darmstadt mit 2,25 Millionen Tonnen (36 Prozent) und der Regierungsbezirk Kassel mit 1,34 Millionen Tonnen (22 Prozent).




