Gemeinsam mit BayWa

Für die beiden Unternehmen MVV Energie und BayWa ist es bereits die zweite gemeinsame Biomethananlage. Wie es heißt, nutze die neue Anlage einen breiten Substratmix. In der Anlage entsteht Biomethan in Erdgasqualität.

MVV nimmt weitere Biomethananlage in Betrieb


Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie und die Münchener BayWa r.e. haben gemeinsam eine neue Produktionsanlage für Biomethan in Betrieb genommen. Die Anlage in Barby (Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt) könne einen breiten Mix verschiedener Einsatzstoffe verwerten, teilt MVV Energie mit. Rund 60.000 Tonnen Substrat von mehr als 20 landwirtschaftlichen Betrieben in der Region würden pro Jahr in den Tanks vergoren.

Bei dem Vergärungsprozess entsteht Biogas, das in der Anlage zu Biomethan in Erdgasqualität weiterverarbeitet wird. Wird die in Barby erzeugte Gasmenge in kleinen, effizienten Blockheizkraftwerken genutzt, entstehe genug Ökostrom für 6.000 Familien, betont MVV Energie. Zusätzlich könnten 1.200 Haushalte ihren Wärmebedarf decken. Langfristiger Partner für Abnahme und Vermarktung des erzeugten Bioerdgases ist die Münchener bmp greengas GmbH.

„Biomethan kann ein wichtiger Baustein der Energiewende sein“,  betont Hansjörg Roll, Vorstandsmitglied der MVV Energie AG. „Biomethan ist flexibel einsetzbar. Es kann in die vorhandene Erdgas-Infrastruktur eingespeist und jederzeit überall zur Erzeugung von Wärme und Strom entnommen werden.“ MVV Energie nutze zudem ihre Beteiligungen an insgesamt vier Biomethananlagen in der Magdeburger Börde, um Synergien bei Substratbeschaffung und Betrieb zu heben.

BayWa r.e. und MVV Energie haben zuletzt die Biomethananlage Staßfurt, ebenfalls in der Magdeburger Börde, in Betrieb genommen. In der Staßfurter Anlage können 62.000 Tonnen Substrat zu Biogas vergoren werden. Ein Teil davon wird ebenfalls in Ökostrom umgewandelt.

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