Preisentwicklung bis Ende 2015
Die Lkw-Frachtraten werden ihr niedriges Niveau auch im vierten Quartal dieses Jahres beibehalten. Experten raten, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um das aktuelle Preisniveau zu nutzen.
Lkw-Frachtraten bleiben günstig
Niedrige Treibstoffkosten haben den deutschen Verladern auch im Schlussquartal zu günstigen Konditionen beim Einkauf von Frachten verholfen. Dies berichtet der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) im „Preisspiegel Frachten“, der nun für das vierte Quartal des Jahres 2015 vorliegt.

In den bevorstehenden Jahresendverhandlungen rät er Einkäufern von Logistikleistungen dazu, die Transportpreise für zwölf Monate zu fixieren. Alternativ könne auch die erste Schwelle für Preisanpassungen bei Floater-Vereinbarungen höher gesetzt werden, sodass kleinere Ausschläge nach oben ohne Folgen für die eigenen Konditionen bleiben. „Fazit ist: Bei dem aktuell niedrigen Stand gibt es kaum noch Luft nach unten. Eigentlich können die Preise nur noch steigen“, so Klein.
Der BME-Preisspiegel erscheint einmal pro Quartal. Er bietet Einkäufern einen neutralen Überblick über die Preisentwicklung im deutschen und internationalen Straßengüterverkehr. Auf Basis von echten Einkaufspreisen von rund 50 Verladern wird die Entwicklung bei Straßenfrachten für Lkw bis 80 cbm mit Bezug zu Deutschland analysiert.
Abgedeckt werden mehr als 4.500 nationale und internationale Relationen seit dem ersten Quartal 2010. Im Fokus stehen die von Verladern effektiv gezahlten Frachtraten für Komplettladung in sechs inländischen Entfernungsklassen sowie vier ausländischen Ländergruppen.





