Ergebnis der Verhandlungen

Der Metallrecycler Scholz hat ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die Anfang März fälligen Zinszahlungen sollen gestundet werden. Damit können die Verhandlungen über die Umschuldung weitergehen.

Scholz erreicht Stundung der Zinszahlungen


Die Scholz Holding hat die Stundung der am 8. März fälligen Zinszahlungen für die 182,5 Millionen Euro schwere Inhaber-Schuldverschreibung erreicht. Eine entsprechende Einigung habe die Holding mit Ulla Reisch, der gerichtlich bestellten Kuratorin für die nach österreichischem Recht begebene Inhaber- Schuldverschreibung, erzielt. Die Kuratorin werde nun die Zustimmung zu dieser Maßnahme durch das Handelsgericht in Wien beantragen, erklärt Scholz.

Wie die Holding weiter erklärt, werde damit die notwendige Stabilität geschaffen, um die Verhandlungen über eine einvernehmliche außergerichtliche Restrukturierung der Kapital- und Schuldenstruktur mit allen Fremdkapitalgebern fortzuführen. Zugleich soll auch die Suche nach Investoren fortgesetzt werden. Beide Prozesse verliefen unverändert konstruktiv, betont Scholz.

Mehr zum Thema
Verpackungsentsorgung: ZSVR warnt vor Finanzierungslücke
Circularity Gap Report: So viel kostet die lineare Wirtschaft
Der Bioschaum, der fossiles PE ersetzen soll
Nach Feuer bei Veolia: LVP-Sortieranlage wieder im Betrieb
BASF und TSR schmieden Recycling-Allianz für Batterien
Altpapierpreise auch im März stabil
Neuer Verband für Baustoffrecycling: BRB und IGAM verschmelzen zum BMKE
Kreislaufwirtschaftsziele: Henkel nimmt neuen Anlauf
Ein Stuhl, der CO2 schluckt
Krisenbonus und Tankrabatt: Koalition schnürt Entlastungspaket
Umweltrat: So soll die Bauwirtschaft zirkulär werden
Windeln aus dem Müll retten – mit Enzymen aus Obstabfällen