Sortieren von Metallschrott

Ein neues Handheld-Analysegerät für Metallschrott verspricht mehr Rentabilität und einen höheren Durchsatz. Das Gerät habe die umfassendste Werkstoffbibliothek, die am Markt gibt, heißt es.

Schnelle und genaue Analyse von Metallschrott


Das Modell trägt den Namen X-MET8000 und wird von Oxford Instruments hergestellt. Es handelt sich dabei um ein Handheld-Analysegerät, das mit Röntgenfluoreszenz arbeitet. Damit sei eine schnelle und genaue Bestimmung von Altmetallen und Schrotten möglich.

Matech
Matech

Laut Anbieter Matech kommt in dem Gerät ein großflächiger Siliziumdriftdetektor und eine Hochleistungs-Röntgenröhre zum Einsatz. Beides erlaube es, beispielsweise niedrig legierte Stahlsorten von höher legierten schnell und zuverlässig zu trennen. Selbst leichte Elemente wie Magnesium und Silizium würden in wenigen Sekunden erkannt. Damit würden Legierungen wie Aluminium, Titan, Bronze und Hochtemperaturlegierungen sicher identifiziert.

Ein weiterer Vorteil des X-MET ist die Werkstoffbibliothek. Laut Matech ist sie die umfassendste auf dem Markt. Das erlaube eine sofortige genaue Materialbezeichnung – wichtig insbesondere für Schmelzbetriebe. Zudem helfe die präzise Angabe, die besten Preise beim An- und Verkauf von Altmetallen zu erzielen.

Als Highlight bewirbt Matech außerdem den Akku des X-MET8000. Bereits wenige Sekunden nach dem Einschalten sei das Gerät einsatzbereit. Darüber hinaus halte eine Akkuladung bei ununterbrochenem Einsatz bis zu 12 Stunden.

Auch an die Mitarbeiter der Schrottbetriebe wurde bei der Entwicklung des Geräts gedacht. Es sei nur 1,5 Kilogramm schwer, habe einen hellen und kontrastreichen LCD-Touchscreen und könne durch einfache Menüführung und große Tastenflächen auch mit Handschuhen bedient werden. Ferner widerstehe das X-MET härtesten Arbeitsumgebungen: Das robuste Gehäuse erfülle die Schutzklasse IP54 (NEMA 3) und schütze Detektor sowie Röntgenröhre vor Staub und Wasser, aber auch vor kleinen oder spitzen Gegenständen.

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