Zerkleinern von Abfällen

Seit Neuestem gibt es einen Querstromzerspaner auch in der mobilen Version. Die neue Maschine sei besonders für kleine bis mittelständische Entsorger interessant.

Mobile Version des Querstromzerspaners


Zwei Jahre Entwicklungszeit hat die Firma Anlagen- und Umwelttechnologie (AUT) benötigt, um ihren Querstromzerspaner (QSZ) mobil zu machen. Nun wird der QSZ mobil erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Es sei die weltweit einzige Zerkleinerungsmaschine vom Typ Querstromzerspaner, welche als mobile Version auf dem Markt erhältlich ist.

AUT
AUT

Beim QSZ mobil handelt es sich laut AUT um ein Aufbereitungssystem, das insbesondere auf die Bedürfnisse kleiner bis mittelständischer Entsorger zugeschnitten ist. Interessant sei die Maschine darüber hinaus für Unternehmen mit mehreren Recyclinghöfen und/oder variierenden Inputmaterialien. Der mobile QSZ folgt dabei dem Prinzip der Vorzerkleinerung und bereitet die Materialien bis zur benötigten Qualität oder für nachfolgende Produktions- /Sortierverfahren auf. Ein Betrieb als autonome Anlage sei ebenfalls möglich.

Schneller Standortwechsel möglich

Generell funktioniert die Maschine wie ihr stationäres Pendant, ergänzt um die austauschbaren Siebbleche des Sieb-Querstromzerspaners, so AUT. Im Detail wird das Material mittels einer Schwingrinne dosiert in den QSZ aufgegeben und dort durch flexible Rundstahlketten zerkleinert. Danach wird das Material über Siebbleche ausgetragen. Die Lochgröße in den Siebblechen kann der Betreiber AUT zufolge selbst wählen und so die maximale Korngröße des Outputmaterials genau festlegen. Zudem entstehe auf diese Weise eine homogene Outputfraktion.

Anschließend fällt das Material auf das Austragsband unterhalb des Zerkleinerers und wird zu einem faltbaren Förderband transportiert. Ein Überbandmagnetabscheider entfernt abschließend die im Stoffgemisch enthaltenen Eisenfraktionen entfernt.

Durch seine Hakenliftaufnahme, Containerrollen und vor allem seine Konstruktion, basierend auf den standardisierten Abmessungen und Gewichten von Frachtcontainern, seien Standortwechsel schnell, unkompliziert und überall in Europa realisierbar, betont AUT. Einfach die Maschine einhaken, aufladen und los geht’s.

Video:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Mehr zum Thema
Der Bioschaum, der fossiles PE ersetzen soll
Windeln aus dem Müll retten – mit Enzymen aus Obstabfällen
Mülltrennung: Einfacher Flyer senkt Fehlwürfe um 70 Prozent
Weißer Phosphor aus Klärschlamm: Produktion soll 2028 starten