Weitere Restrukturierung
Der Metallrecycler Scholz streicht sein Portfolio weiter zusammen. Nun hat sich die Gruppe auch von der ScholzAlu Stockach GmbH getrennt. Die Neuausrichtung von Scholz sei inzwischen weit fortgeschritten, heißt es.
Scholz verkauft weitere Anteile
Die Scholz Gruppe hat sich im Rahmen der Restrukturierung von der Konzerngesellschaft ScholzAlu Stockach GmbH mit Sitz in Stockach am Bodensee getrennt. Käufer von 100 Prozent der Anteile sind Investoren, die von der Orlando Management AG beraten werden.
ScholzAlu Stockach ist ein Hersteller von Guss- und Knetlegierungen aus recyceltem Aluminium-Schrott und ein Aufbereiter von Salzschlacke aus der Sekundäraluminiumproduktion. Die Gesellschaft mit ihren aktuell 160 Mitarbeitern gehöre nicht zum Kerngeschäft der Scholz Gruppe, dem Stahl- und Metallrecycling (Fe-/NE-Recycling), erläutert Scholz. Die Veräußerung sei ein weiterer Schritt bei der laufenden Restrukturierung und Neuausrichtung von Scholz, die inzwischen sehr weit fortgeschritten sei.
Über die wirtschaftlichen Details der bereits vollzogenen Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Der Veräußerung ging laut Scholz ein strukturierter, umfassender Verkaufsprozess voraus, der zu einem positiven Bieterwettbewerb führte. Die Orlando Management AG mit Sitz in München, Zürich und Stockholm berät institutionelle und private Investoren bei Unternehmensbeteiligungen.
