Ranking für 2014
Ein neues Ranking zeigt, welche Firmen 2014 die größten Familienunternehmen in Deutschland waren. Gelistet werden 50 Unternehmen - darunter auch Remondis, Rhenus und Liebherr.
Deutschlands größte Familienunternehmen
Deutschlands große Familienunternehmen sind 2014 nach einer Wachstumspause 2013 wieder deutlich gewachsen. Die Zahl der Mitarbeiter legte 2014 ebenfalls signifikant zu. Auch das addierte operative Ergebnis stieg. Dies geht aus einer aktuellen Analyse des Stuttgarter Instituts für Familienunternehmen (IFF) hervor.
Insgesamt kamen Deutschlands 50 größte Familienunternehmen im Jahr 2014 auf einen addierten Umsatz von 959 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren es 929 Milliarden Euro gewesen. Damit erzielten die führenden deutschen Familienunternehmen ein Umsatzwachstum von 3,3 Prozent. 2013 konnte lediglich ein Mini-Wachstum von rund 1 Prozent verzeichnet werden.
„Deutschlands führende Familienunternehmen konnten die Wachstumsschwäche 2013 im abgelaufenen Jahr überwinden. Die Erfolgsstory der großen deutschen Familienunternehmen geht also ungebrochen weiter“, kommentiert IFF-Vorstand Professor Mark K. Binz die Zahlen. Alle bisherigen Zeichen deuteten darauf hin, dass auch 2015 für das Gros der Unternehmen ein gutes Jahr werden wird.
Remondis auf Platz 34
Wachstumschampions mit einer zweistelligen Umsatzsteigerung waren 2014 Knorr Bremse (17 Prozent), Fresenius (14 Prozent), Bauhaus (12 Prozent), Droege, Hella und Brose (jeweils 11 Prozent). Der Umsatzsprung von Mahle von 43 Prozent resultiert in erster Linie aus der Vollkonsolidierung der Behr-Gruppe. Eine Gruppe von weiteren zehn Unternehmen wuchs im Bereich 6 bis 10 Prozent.
Nach der Aufgliederung der Rethmann-Gruppe in die Einheiten Remondis, Rhenus und Saria ist Remondis erstmals als eigenständiges Unternehmen in diesem Ranking erfasst. Der Recyclingkonzern liegt mit einem Umsatz von 6,4 Milliarden Euro auf Platz 34. Rhenus erreicht mit 4,2 Milliarden Euro Platz 50. Liebherr liegt mit 8,866 Milliarden Euro auf Platz 25.
Spitznereiter des Rankings ist Volkswagen mit einem Umsatz von erstmals über 200 Milliarden Euro (+3 Prozent), gefolgt von BMW mit 80 Milliarden Euro (+6 Prozent), der Schwarz-Gruppe mit 74 Milliarden Euro (+9 Prozent) und Metro mit 63 Milliarden Euro (-4 Prozent).
