Aufbereitung von Mischkunststoffen
Der Anlagenbauer Neue Herbold baut seinen Stammsitz in Sinsheim-Reihen aus. Kunden des Hauses sollen künftig vor Ort verfolgen können, wie die Aufbereitung von verschmutzten Mischkunststoffen bewerkstelligt werden kann. Dafür investiert der Hersteller einen Millionenbetrag.
Neue Herbold investiert in Showroom
Stammsitz Neue Herbold in Sinsheim-Reihen; Foto: Neue Herbold
Die Firma Neue Herbold Maschinen- und Anlagenbau baut ihren Stammsitz in Sinsheim-Reihen weiter aus. Geplant ist ein neues Technikum für den Bereich der Aufbereitung verschmutzter Mischkunststoffe.
Das Unternehmen will dafür nach eigenen Angaben mehr als 1,2 Millionen Euro in den Bau einer modernen Produktion- und Lagerhalle investieren. Dadurch soll es möglich werden, Kunden und Interessenten sämtliche Verfahrensschritte vorführen zu können. „In flexibler Konfiguration wird hier die Möglichkeit gegeben sein, mit kundeneigenem Material Sonderlösungen zu erarbeiten“, teilt das Unternehmen mit.
Neue Herbold beschäftigt am Stammsitz in Sinsheim-Reihen rund 70 Mitarbeiter. Weltweit hat der Hersteller mehr als 40 Vertretungen. Zum Produktionsprogramm zählen Maschinen und Anlagen für die Zerkleinerung und Aufarbeitung von Kunststoffabfällen aller Art. Angeschlossen ist ein Spezialmaschinenbau für Hammermühlen, Guillotinescheren, Schneckenbrecher oder Ballenauflöser.




