Chemikalien-Belastung

kostenpflichtig
Meerwasserentsalzungsanlagen versorgen besonders in trockenen Regionen die Bevölkerung mit Trinkwasser. Doch das Verfahren hat Nachteile. Die Rückstände, die dabei anfallen, sind umweltschädlich. Was fehlt, ist ein geeignetes Behandlungsverfahren.

Problematische Rückstände aus der Meerwasser-Entsalzung


Weltweit verwandeln rund 16.000 Entsalzungsanlagen ungenießbares Salzwasser in Trinkwasser. Dabei fallen allerdings deutlich mehr problematische Rückstände an als angenommen, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachmagazin „Science of the Total Environment“. Die Menge an umweltschädlicher, mit Chemikalien belasteter Salzlauge sei etwa 50 Prozent höher als bislang vermutet.

Es sei dringend nötig, bessere Behandlungsverfahren für die Rückstände zu entwickeln,

Mehr zum Thema
Neuer Studiengang zu Recycling und Wertstoffmanagement
EGK wird zum Biomethan-Lieferanten
Aus CO2 wird Methanol: Weltgrößte Anlage geht in Betrieb
Wenn Toilettenwasser zu Bier wird
Aus Teppichabfällen: Ascend sichert sich Polyamid-Rezyklate