Interview

kostenpflichtig
Die geplante Grenzwertschärfung für Flammschutzmittel lastet noch immer auf dem Kunststoffrecycling aus E-Schrott. Inzwischen zeichnet sich aber ab, welcher Grenzwert künftig gelten könnte. Doch damit sind die Probleme noch nicht gelöst, sagt Chris Slijkhuis im Interview.

„Es wird einfach irgendetwas entschieden“


Im vergangenen Jahr war die Aufregung groß. Im November hatte das EU-Parlament beschlossen, die Grenzwerte für DecaBDE-haltige Kunststoffe zu verschärfen. Solche Kunststoffe finden sich unter anderem in Elektroaltgeräten. DecaBDE steht für Decabromdiphenylether und ist ein Flammschutzmittel. Der Beschluss des Parlaments beinhaltet, dass der Anhang der Verordnung über persistente organische Schadstoffe (POPs) neu gefasst wird und der Grenzwert für DecaBDE auf 10 ppm red
Mehr zum Thema
Neues Verfahren weist Rezyklate in Elektronik nach
Altpapierpreise auch zum Jahresende schwach
Circular Economy Winter Package: Es fehlt die Soforthilfe
Aus Kunststoffabfällen entstehen Fasern für Dachbahnen
Auftragseingang in Industrie legt überraschend stark zu
Kreislaufwirtschaft 2026: Schneider kündigt Offensive an
Freiburg führt Verpackungssteuer ein