Chemisches Recycling

kostenpflichtig
Ein Forscherteam arbeitet an einer Methode, Faserverbundkunststoffe kosteneffizient zu recyceln. Das Ziel ist, die kostspieligen Fasern nicht zu beschädigen. Die Wissenschaftler setzen auf ein chemisches Recycling.

Neuartiger Recyclingansatz für Faserverbund-Kunststoffe


Faserverbundkunststoffe sind in vielen Branchen und Bereichen nicht mehr wegzudenken. Allerdings können gerade die häufig eingesetzten epoxidharzbasierten Verbundkunststoffe bislang nur sehr energie- und zeitaufwendig und damit kostenintensiv recycelt werden. Hier setzt ein Forscherteam der TH Nürnberg an.

Die an der Fakultät Angewandte Chemie angesiedelte Arbeitsgruppe setzt auf ein chemisches Recycling. Dadurch würden die Vernetzungsstellen von Duromeren chemisch gespalten.

Mehr zum Thema
Aus Restmüll wird biobasierter Thermoplast
EU schlägt Zielquoten für weniger Verpackungsmüll vor
So plant Schleich die Kreislaufwirtschaft
Einwegkunststoffe: Wie teuer wird es für die Hersteller?
Smarte Roboter recyceln CFK-Abfälle
Unterhändler beginnen Verhandlungen über Abkommen gegen Plastikmüll
„Wir waren wohl zehn Jahre zu früh dran“
Gurtschlossabdeckung aus chemisch recyceltem Kunststoff
Deutsches WM-Trikot: „Das ist wirklich beeindruckend schlecht“
Neuer Studiengang zu Recycling und Wertstoffmanagement
Florian Werner wird neuer CEO bei Interzero Plastics Recycling
TotalEnergies: Der Mineralölkonzern und sein Null-Öl-Megaprojekt