Kapazitätserweiterung

In Erftstadt ist in dieser Woche die neue Vergärungsanlage offiziell eröffnet worden. Mit der neuen Anlage können nun bis zu 183.000 Tonnen Bioabfall pro Jahr behandelt werden. Das gewonnene Biogas soll künftig auch für Müllsammelfahrzeuge genutzt werden.

Neue Vergärungs­anlage für Erftkreis


Wie Remondis mitteilt, wurde die bestehende Kompostierungsanlage VZEK in Erftstadt um eine Vergärungsanlage mit einem Durchsatz von 35.000 Jahrestonnen sowie einer Tunnelkompostierung im Außenanbau mit einer Kapazität von knapp 40.000 Jahrestonnen erweitert. Hintergrund der Modernisierung und des Ausbaus sei der Wunsch des Rhein-Erft-Kreises gewesen, für ihre rund 55.000 Tonnen Bioabfall pro Jahr eine energetische Nutzung der Bioabfälle vorzuschreiben.  

Das VZEK, das die Remondis-Tochterfirma Reterra betreibt, habe damit seine Behandlungskapazität um 45.000 Tonnen erweitert, erklärt Remondis. Insgesamt könnten in der Co-Vergärungsanlage nun bis zu 183.000 Tonnen organische Abfälle pro Jahr verarbeitet werden.

Neben Kompost produziert die Anlage auch CO2-arme Energie in Form von Biogas, das direkt vor Ort in angeschlossenen Blockheizkraftwerken verstromt wird. Perspektivisch sei auch eine Nutzung als CO2-neutraler Kraftstoff für den Betrieb der Müllabfuhrfahrzeuge im Rhein-Erft-Kreis möglich, so Remondis.

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