Kooperationsprojekt

Die Linzer Johannes Kepler Universität strebt eine flächendeckende getrennte Abfallsammlung an. Unterstützung bekommt die Uni vom österreichischen Verwertungsunternehmen ARA und Coca-Cola.

Circular University: Smarte Mülleimer schicken E-Mails, wenn sie voll sind


An der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) wird bislang zum Thema Recycling und Kreislaufwirtschaft vor allem geforscht. Nun will die Uni aber auch im Alltag der Studenten ernst machen mit der Kreislaufwirtschaft und führt eine flächendeckende getrennte Abfallsammlung auf dem Unicampus ein.

Am Projekt „Circular University“ ist die Altstoff Recycling Austria (ARA) beteiligt. Zu den Maßnahmen, die das österreichische Sammel- und Verwertungsunternehmen für Verpackungen im Zuge des Kooperationsprojekts umsetzen wird, gehören zum einen die ganz klassischen: Es kommen mehr Abfallbehälter für die einzelnen Stoffströme hinzu und auch die Standortzahl soll erweitert werden, wie es in einer Mitteilung der JKU heißt. Mittels eines Farbleitsystem würden die Sammelfraktionen vereinheitlicht.

Daneben setzen die JKU und die ARA auf digitale, smarte Abfallbehälter, die mit Solarstrom betrieben würden. Der Solar-Abfallbehälter namens „BigBelly“ soll zudem automatisierte E-Mail-Benachrichtigungen zum Füllstand verschicken oder Entleerungsintervalle anzeigen.

ARA übernimmt Uni-Abfallmanagement langfristig

Das Projekt wird von einer Kampagne mit Unterstützung von Coca-Cola HBC Österreich begleitet. Das Unternehmen ist ein konzessioneller Abfüller des Getränkeherstellers Coca-Cola. Zur Coca-Cola HBC gehören auch die österreichische Mineralwassermarke Römerquelle und die Schweizer Valser Mineralwasser.

Die ARA will im Rahmen des Kooperationsprojekts das Abfallmanagement an der JKU langfristig optimieren. Zudem erhofft sich das Unternehmen, diese Gesamtlösung an möglichst vielen österreichischen Hochschulen umzusetzen. Das Potenzial ist laut ARA groß: Aktuell studieren in Österreich rund 275.000 Menschen an über 70 Universitäten und Fachhochschulen, die JKU selbst hat rund 22.000 Studierende und 3.600 Mitarbeiter.

320°/mk

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