CO2-Einsparungen

Ein finnisches Unternehmen bietet Abwasserrohre aus Polypropylen an, deren Material zu einem Großteil aus recyceltem Abfall und Reststoffen besteht. Das Material liefert der Kunststoffproduzent Borealis.

Abwasserrohre mit 70 Prozent kleinerem CO2-Footprint


Nachhaltigkeit und CO2-Einsparungen machen auch vor Abwasserrohren nicht halt. Das zeigen die neuen Abwasserrohre aus Polypropylen (PP) des finnischen Unternehmens Uponor. Die neuen „Ultra Rib 2 Blue“-Rohre bestehen den Angaben zufolge zu mehr als 50 Prozent aus Rohstoffen aus erneuerbaren Quellen – darunter auch Kunststoffe aus dem „Bornewables“-Sortiment von Borealis.

Zum Bornewables“-Sortiment zählen Polyolefin-Produkte, die ausschließlich aus Abfall- und Reststoffen bestehen. Diese stammen unter anderem aus der Pflanzenölproduktion, der Holzindustrie und aus der Lebensmittelindustrie, wo sie beispielsweise in Form von Altspeiseöl anfallen.

Abwasserrohr „Ultra Rib 2 Blue“ (Foto: Uponor)

Wie Borealis betont, weisen die ISSC-plus-zertifizierten Polyolefine die gleiche Materialperformance wie Polyolefin-Neuware auf. Die Spezifikationen der „Ultra Rib 2 Blue“-Abwasserrohre würden in Bezug auf Eigenschaften und Leistung jenen der Standardrohre „Ultra Rib 2“ entsprechen. Laut Borealis können die Bornewables-Produkte in diversen Anwendungen und Branchen eingesetzt werden. Sie sollen sich auch für Verpackungen mit Lebensmittelkontakt und für Anwendungen im Gesundheitswesen eignen.

Das umweltfreundliche Material sorge auch dafür, dass der CO2-Fußabdruck der neuen Abwasserrohre sich deutlich verkleinert. Laut Borealis verringert sich der Fußabdruck über die gesamte Lebensdauer um 70 Prozent.

320°/mk

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