Nächster Entwicklungsschritt

Nächster Schritt auf dem Weg zur Serienproduktion: Daimler kann jetzt den Prototypen seines wasserstoffbasierten Brennstoffzellen-Lkw auch auf der Straße testen. Er soll in den kommenden Jahren zur Serienproduktion weiterentwickelt werden.

Daimler erhält Straßenzulassung für Brennstoffzellen-Lkw


Wie Daimler mitteilt, hat der weiterentwickelte Prototyp des wasserstoffbasierten Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz GenH2 Truck im Oktober die Straßenzulassung erhalten. Bislang konnte Daimler den Lkw nur auf abgesperrten Teststrecken des Unternehmens testen. Dort hat der Lkw, der in der Serienvariante für Reichweiten von bis zu 1.000 Kilometer und mehr ohne Tank-Zwischenstopp konzipiert ist, bereits mehrere tausend Test-Kilometer absolviert.

In den kommenden Jahren will Daimler das Fahrzeug zur Serienproduktion weiterentwickeln. Geplant ist, ab 2027 die ersten Serienfahrzeuge an Kunden zu übergeben. Daimler verfolgt außerdem das Ziel, bis zum Jahr 2039 in Europa, Japan und Nordamerika nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb („tank-to-wheel“) CO2-neutral sind. Hierfür setzt der Konzern auf die Elektrifizierung seiner Lkw und verfolgt mit dem Einsatz batterieelektrischer Antriebe oder auf Basis von Wasserstoff eine Doppelstrategie („dual-track strategy“).

Auf diese Weise will Daimler Truck seinen Kunden verschiedene Fahrzeug-Optionen anbieten: Je leichter die Ladung und je kürzer die Distanz, desto eher wird die Batterie zum Einsatz kommen. Je schwerer die Ladung und je länger die Distanz, desto eher wird die Brennstoffzelle das Mittel der Wahl sein.

320°/sr

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