Umweltmesse

Noch fünf Monate bis zur Eröffnung der Umweltmesse IFAT. Bislang haben sich rund 2.500 Aussteller angemeldet, berichtet die Messe München. Zum Teil sei die Nachfrage größer als das Angebot.

IFAT spricht von „starker Entwicklung“


„Die Vorbereitungen für die IFAT Munich laufen auf Hochtouren, alle 18 Messehallen und ein großer Teil des Freigeländes sind belegt“, erklärt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. „Das ist eine sehr starke Entwicklung, auch im Vergleich zur Rekordmesse im Jahr 2018.“ Rund 2.500 Aussteller aus mehr als 50 Ländern hätten sich bis dato angemeldet, „und wir erhalten laufend zahlreiche weitere Anfragen“.

Die IFAT gilt als weltgrößte Fachmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Bei der letzten Messeveranstaltung im Jahr 2018 kamen 3.305 Aussteller aus 58 Ländern und 142.472 Besucher nach München. In diesem Jahr seien alle Ausstellungsbereiche gut gebucht, heißt es seitens der Messe München. Zum Teil sei die Nachfrage größer als das Platzangebot.

Im Bereich „Kreislaufwirtschaft und Entsorgung“ sind den Angaben zufolge unter anderem folgende Aussteller dabei: Remondis, Veolia, PreZero, EEW, Doppstadt, Komptech, Arjes, Sutco, Eggersmann, Lindner, Zeppelin, Sennebogen, Liebherr, Komatsu und Zöller-Kipper. Zufrieden zeigt sich die Messe München auch mit dem Interesse aus dem Ausland. Bislang seien internationale Gemeinschaftsstände aus Belgien, China, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Österreich, Südkorea, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn sowie den USA gebucht worden.

Des Weiteren seien Austeller aus Ägypten, Australien, Brasilien, der Elfenbeinküste, Jordanien, Katar, Saudi-Arabien und aus der Ukraine vertreten.

Aller Voraussicht nach dürfte sich bis Messebeginn Ende Mai auch die pandemische Lage entspannen. Auch die Messe München rechnet bis dahin mit weniger Auflagen.

320°/re

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