Verpackungsrecycling

Durch die Übernahme von Teilen des Suez-Geschäfts wächst auch Veolia Deutschland. Das duale System BellandVision gehört nun zum Hamburger Entsorgungskonzern, genauso wie eine LVP-Sortieranlage in Ochtendung.

BellandVision wird Teil von Veolia


Nach vollzogener Übernahme großer Teile des französischen Wasser- und Abfallkonzerns Suez durch Veolia wächst jetzt auch das Portfolio von Veolia Deutschland: Das duale System BellandVison gehört fortan zum Hamburger Entsorgungskonzern, ebenso wie die LVP Sortieranlage der Firma Sortier Service Sinn in Ochtendung (Rheinland-Pfalz).

„Mit Veolia im Rücken können wir die Transformation gebrauchter Verpackungen in neue Verpackungen weiter vorantreiben und unsere Kunden bei Themen zur Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz bestmöglich unterstützen“ zeigt sich Diana Uschkoreit, Geschäftsführerin von BellandVision, zufrieden. „Mit Veolia und damit Europas größten Recyclingkapazitäten für Kunststoffverpackungen hat BellandVision zukünftig die Möglichkeit, ihre Kunden noch wegweisender beim Einsatz von Rezyklat zu unterstützen.“

Nach langem Tauziehen hatte die EU-Kommission Ende des vergangenen Jahres die Übernahme durch den französischen Umweltkonzern Veolia genehmigt. Das Entsorgungs- und Recyclinggeschäft von Suez in Deutschland, Niederlande, Luxemburg, Polen und Schweden war schon zuvor verkauft worden. Diese Geschäftsbereiche hatte der Entsorgungskonzern PreZero übernommen.

Veolia musste der EU-Kommission zusichern, dass Suez fast alle Tätigkeiten im Bereich Entsorgung nicht gefährlicher Abfälle veräußern wird. Weitere Bedingung für die Zustimmung der Kommission war, dass Suez alle Tätigkeiten im Bereich der Verbrennung und physikalisch-chemischen Behandlung gefährlicher Abfälle verkauft. Außerdem müssen Veolia und Suez einen Teil ihrer Aktivitäten bei der Deponierung gefährlicher Abfälle verkaufen. Suez muss zudem fast alle Aktivitäten auf dem kommunalen Wassermarkt in Frankreich veräußern.

320°/re

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