Hannover

In Hannover gibt es seit kurzem ein neues Wertstoffzentrum. Betreiber ist ein Unternehmen der Hagedorn Unternehmensgruppe. Das Besondere an den neuen Wertstoffhallen: Sie verfügen über einen trimodalen Anschluss – per Lkw, Bahn oder Schiff.

Wertstoffzentrum mit trimodalem Logistikanschluss


Wie Hagedorn mitteilt, können in den drei neuen Werkstoffhallen 84 Abfallarten behandelt, verwertet und entsorgt werden. Auf diese Weise könne das Hannoveraner Wertstoffzentrum (HWG) nicht nur den eigenen Bedarf decken, sondern auch Marktanfragen aus der Region Hannover bedienen, erklärt HWG-Geschäftsführer Frank Röschard.

Die drei Hallen stehen auf einer Fläche von 13.000 Quadratmetern. Betreiber der Anlage ist das Hannoveraner Wertstoffzentrum GmbH, ein Unternehmen der Hagedorn Gruppe. Der Standort am Misburger Hafen diente zuvor über 20 Jahre als Rußraffinerie der Columbian Carbon Deutschland GmbH.

Das neue Wertstoffzentrum verfüge über einen trimodalen Anschluss, sodass Materialien per Lkw, Bahn oder Schiff angeliefert werden könnten, erklärt die Hagedorn Gruppe. Das gewährleiste effiziente Transportwege und trage zur Reduktion verkehrsbedingter Emissionen bei.

Zu den Abfallarten, die angenommen werden, zählen unter anderem Baustoffe und mineralische Abfallsorten. Hagedorn trage so dem Umstand Rechnung, dass die Kreislaufwirtschaft auch innerhalb der Baubranche immer wichtiger werde. Dank exakter Analysen der spezifischen Abfallmengen könne durch das neue Wertstoffzentrum ein Maximum des Abfalls der Wiederverwertung zugeführt und Baustoffe effizient recycelt werden.

320°/re

Mehr zum Thema
App-Zugang für den Wertstoffhof