Gebäude-Materialkataster

kostenpflichtig
Als erste Stadt Europas will Heidelberg den gesamten Gebäudebestand in ein digitales Materialkataster überführen. Damit soll dokumentiert werden, welches Material in welcher Qualität und in welcher Menge verbaut wurde. Die Stadt arbeitet dafür mit namhaften Partnern zusammen.

Heidelberg startet Projekt „Circular City“


Die Stadt Heidelberg will mit dem Abfall aus Umbau und Abriss von Gebäuden sorgsamer umgehen. Materialien wie Beton, Stahl, Holz oder Kunststoff landeten bislang meist auf der Deponie oder als Füllmaterial im Straßenbau, obwohl sie für neue Bauvorhaben dringend benötigt und teuer bezahlt würden, teilten die Stadt und ihre Projektpartner am Donnerstag mit. Mit dem Pilotprojekt „Circular City – Gebäude-Materialkataster für die Stadt Heidelberg“ soll sich das ändern.

320°/dpa/re

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