Neues Verfahren

kostenpflichtig
Bei der Produktion von Aluminium entsteht viel CO2. Ein EU-geführtes Konsortium forscht nun an einer Alternative zu Graphit-Anoden, um bei der Herstellung reinen Sauerstoff statt CO2 freizusetzen.

So könnte Aluminium CO2-frei hergestellt werden


Die Basis der Forschungen ist eine 20 Jahre alte Doktorarbeit: Damals hatte die Metallforscherin Isabella Gallino in den USA in ihrer Dissertation gezeigt, dass mithilfe von inerten Anoden bei der Aluminiumherstellung statt CO2 lediglich Sauerstoff freigesetzt wird. Weil damals aber noch kaum Geld in umweltfreundliche Industriereformen gesteckt wurde, wurde ihre Idee zwei Jahrzehnte lang nicht umgesetzt.

Mit dem Green Deal in Europa hat das Thema nun wieder Fahrt aufgenommen u

320°/ek

Mehr zum Thema
Proteinpulver aus CO2 – wie ein Fermentationsprozess
„Es ist wichtig, Abfalltrennung als etwas Lustvolles zu inszenieren“
Zwei Millionen Euro für Lüneburger Nachhaltigkeits-Professor
Voith investiert in Plastikalternative
„Wasserstoff in der Luftfahrt ist knallharter Wettbewerb“
Aluminiumschrott zieht an, Kupferschrott gibt nach
Industriepartner entwickeln nachhaltige Automaterialien
Land Berlin begibt erstmals Nachhaltigkeitsanleihe
Wertlose CO2-Zertifikate?
Deloitte gründet Nachhaltigkeits-Gesellschaft
Studie: Grüne Wasserstoff-Importe könnten 2030 wettbewerbsfähig sein
Die Finnen sind am nachhaltigsten