Neue Regelungen

kostenpflichtig
Ab 1. Juli müssen viele Super- und Drogeriemärkte bestimmte Elektroaltgeräte zurücknehmen. Für die Verbraucher entstehen über 25.000 zusätzliche Rücknahmestellen. Der Handel sieht sich gewappnet, doch die Deutsche Umwelthilfe ist skeptisch.

Elektroaltgeräte: 25.000 neue Rückgabestellen


Ab 1. Juli wird es für Verbraucher in Deutschland deutlich einfacher, gebrauchte Elektrogeräte sachgerecht zu entsorgen. Denn dann müssen auch die meisten Supermärkte, Discounter und Drogeriemärkte ausgediente Wasserkocher, Rasierer oder Smartphones annehmen – egal ob sie bei ihnen gekauft wurden oder nicht. Ob Supermärkte dazu tatsächlich verpflichtet sind, hängt von der Größe der Märkte und der Elektroaltgeräte sowie vom Angebot ab:

  • Eine Rücknahmepflicht besteht für Läden, die eine Mindest-Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern haben und mehrmals im Jahr Elektrogeräte verkauf

320°/dpa/ek

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