Nach dem BGH-Urteil

kostenpflichtig
Die erste Sammelklage gegen das Lkw-Kartell vor dem Landgericht München war 2020 gescheitert. Jetzt werden die Karten in einem zweiten Mammutverfahren neu gemischt. Es geht um die Käufe von fast 100.000 Lastwagen.

Lkw-Käufer hoffen auf Schadenersatz


Nach einem wegweisenden Urteil des Bundesgerichtshofs zu Sammelklagen sehen die Kläger im zweiten großen Lkw-Kartellprozess vor dem Landgericht München nun bessere Chancen auf Schadenersatz. Der Vorsitzende Richter Tobias Pichlmaier deutete zum Auftakt am Mittwoch an, „dass wir die Klage nicht als unzulässig abweisen werden“.

In dem Verfahren fordern die Käufer von annähernd 100.000 Lastwagen von MAN, Daimler, DAF, Iveco und Volvo/Renault 590 Millionen Euro Schadener

320°/dpa

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