Abfallvermeidung

Anfang des Jahres hat der Kreis Starnberg einen Reparaturbonus eingeführt. Jetzt zieht der Kreis Bilanz.

Auch Starnberg ist mit Reparaturbonus zufrieden


Nach Angaben des bayerischen Kreises Starnberg ist der zu Beginn des Jahres eingeführte Reparaturbonus von der Bevölkerung „sehr gut“ angenommen worden. Im Verlaufe des Jahres seien bislang 80 Förderanträge beim Kommunalunternehmen an Awista-Starnberg eingegangen. Von den für das Jahr 2022 zur Verfügung stehenden Fördermitteln in Höhe von 5.000 Euro wurden bislang 3.000 Euro ausbezahlt.

„Wir sind 2022 angetreten, unsere Auffassung nachhaltiger Abfallwirtschaft im Landkreis Starnberg greifbarer zu machen und die Bevölkerung zur Teilnahme an unseren Abfallvermeidungsangeboten zu motivieren“ so Vorstand Christoph Wufka. „Dies ist uns gerade bei dem neu eingeführten Reparaturbonus sehr gut gelungen.“

Wie es heißt, ließen die Bürger vor allem Elektrogroßgeräte reparieren. An der Spitze stehen Waschmaschinen und Trocknern (28 Prozent der reparierten Geräte), dahinter folgen Spülmaschinen (15 Prozent), Computer (15 Prozent) und Backöfen/Kochfeldern (12 Prozent).

Gefördert werden nicht nur private Reparaturmaßnahmen, sondern auch gemeinnützige Einrichtungen wie etwa RepairCafés. Die Höhe der Bezuschussung zu den Reparaturkosten beträgt in Starnberg 20 Euro je repariertem Gerät beziehungsweise maximal 1.000 Euro pro Jahr je antragstellende Einrichtung. Die zur Verfügung stehenden Fördermittel betragen für 2022 insgesamt 8.000 Euro, wobei 5.000 Euro auf den privaten Bereich entfallen und 3.000 Euro für gemeinnützige Einrichtungen vorgesehen sind.

320°/re

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