Chemisches Recycling

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RWE will ins chemische Recycling von Restabfall einsteigen – und damit auch in die Produktion von Wasserstoff. Im Frühjahr soll dazu eine Pilotanlage in Betrieb gehen. Dort sollen die Abfälle „geröstet“ werden.

Aus Restabfall soll grüner Wasserstoff werden


Wenn derzeit bei RWE Generation das Stichwort „chemisches Recycling“ fällt, geht es in der Regel nicht um Kunststoffabfälle. Stattdessen haben die Verantwortlichen einen anderen Input vor Augen, und zwar Siedlungsabfälle und getrockneten Klärschlamm. Die Tochter des Energiekonzerns RWE will daraus in der niederländischen Provinz Limburg grünen Wasserstoff herstellen.

Konkret sieht der Plan vor, aus rund 700.000 Tonnen Siedlungsabfällen jährlich etwa 50.000 Jahresto



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