Anlage in Finnland

Der finnische Recycler Kuusakoski nimmt im kommenden Jahr eine neue Recyclinganlage für aluminium- und kupferhaltige Materialien in Betrieb. Die Anlage wird in Finnland stehen.

Kupferrecyclinganlage von Kuusakoski kommt 2023


Eine ähnliche Anlage hat Kuusakoski in Schweden in Betrieb, künftig will der Recycler damit auch in Heinola, Finnland aktiv sein. Wie das Unternehmen mitteilt, soll die Recyclinganlage aluminium- und kupferhaltige Materialien aus Kabeln, Heizkörpern, Transformatoren und andere kupferhaltige Fraktionen verarbeiten. Geplante Fertigstellung der Anlage ist im kommenden März.

„Unser neues Kupferzentrum ist einzigartig in Finnland. Mit dieser Investition sind wir in der Lage, unsere Kunden vor Ort zu bedienen, was nicht nur nachhaltiger für die Umwelt ist, sondern auch finanziell rentabel ist – sowohl für uns als auch für unsere Kunden“, sagt Präsident und CEO Mikko Kuusilehto.

Die Anlage wird den Angaben zufolge aus einer Vorzerkleinerungslinie und einer Trennlinie bestehen. In der Vorbrechlinie wird das Material zerkleinert und mit Magnetabscheidern getrennt. In der Trennlinie wird das Material zu kleinen Partikeln granuliert, um eine Trennung zu ermöglichen. „Durch die Herstellung sauberer Kupfer- und Aluminiumfraktionen bieten wir unseren Kunden eine höhere Verwertung von recyceltem Material. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft“, so Kuusilehto.

Die künftige Produktionskapazität betrage rund 2,5 Tonnen pro Stunde, sodass etwa 40 Tonnen Kupfer pro Woche produziert werden könnte. Das entspreche der Menge an Kupfer, die in rund 500 Elektroautos verbraucht wird. Kuusakoski investiert nach eigenen Angaben 7 Millionen Euro in die neue Anlage.

320°/re

Mehr zum Thema
TotalEnergies: Der Mineralölkonzern und sein Null-Öl-Megaprojekt
Preissprung für Altzinkschrott
Scheinwerfer aus recyceltem Kunststoff
BMW sichert sich Elektrostahl für Karosserien
Aus CO2 wird Methanol: Weltgrößte Anlage geht in Betrieb
Kupferschrott schafft weiteren Preissprung