Sechs Kategorien

Wer wissen will, welche Sekundärrohstoffe aktuell verfügbar sind, kann neuerdings auf eine Online-Datenbank des VDI zurückgreifen. Zur Auswahl stehen sechs Sekundärrohstoff-Kategorien. Bei den einzelnen Materialien gibt es auch Links zu passenden Lieferanten.

VDI-Datenbank für Sekundärrohstoffe


Laut VDI soll die Materialdatenbank insbesondere Unternehmen ansprechen, die bisher wenig Erfahrung mit der Verwertung, dem Ankauf und der Veräußerung von Stoffen haben, die in der Produktion anfallen. Interessierte Unternehmen könnten sich mithilfe der Datenbank über einzelne Materialien und geeignete Händler informieren. Zur Auswahl stehen die sechs Materialkategorien Metalle, Kunststoffe, Baustoffe, Glas, Papier und Textilien.

So kann man beispielsweise in der Kategorie Kunststoff zunächst bestimmen, ob man an Produktionsreststoffen oder Sekundärrohstoffen interessiert ist. Ferner kann man nach Elastomer oder Thermoplast kategorisieren. Schließlich kann man das gewünschte Material wie etwa ABS oder PE bestimmen.  Zu jedem Eintrag gibt es eine kurze Beschreibung, Angaben zu der Geometrie des Wertstoffs und den Einsatzmöglichkeiten. Als weiterführende Informationen sind jeweils passende Händler zu den Wertstoffen verlinkt.

Daneben gibt es den Bereich „Beispiele aus der Praxis“, der exemplarisch zeigt, wie andere Unternehmen bereits erfolgreich Sekundärrohstoffe und Nebenprodukte einsetzen. Außerdem gibt es zu jeder der sechs Materialkategorien eine Informationssammlung mit Zahlen, Daten und Fakten zu dem jeweiligen Stoffstrom.

Die Datenbank des VDI ist im Auftrag des Bundesumweltministeriums entstanden. Sie ist kostenfrei und unter diesem Link abrufbar. Ergänzungen für einen Eintrag als Händler können beim VDI per E-Mail angefragt werden.

320°/re

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