Faserrecycling

kostenpflichtig
Die Gründerin des Mode-Labels WeeDo wollte für ihre Kinderkleidung ausschließlich Fasern einsetzen, die aus Altkleidern recycelt werden. Geeignetes Material fand sie nicht. Nun behilft sie sich mit Fasern aus recyclten PET-Flaschen. Doch ein echter Kreislauf in der Textilbranche sieht anders aus, findet sie.

„Unsere Branche wird zu Recht stark ins Visier genommen“


Als die Hamburger Modedesignerin Antje Risau vor einigen Jahren nach Partnern und Lieferanten suchte, war ihre Bilanz ernüchternd. „Ich wollte Kleidung entwerfen, die zu hundert Prozent aus recycelten Polyesterfasern besteht, die wiederum aus zurückgenommenen Kleidungsstücken gewonnen werden“, sagt sie gegenüber 320°. „Ich habe aber leider festgestellt, dass es zwar recycelte Polyesterfasern auf dem Markt gibt, diese aber aus alten PET-Flaschen hergestellt werden und nicht au

320°/ek

Mehr zum Thema
PPWR-Konformitätserklärung: Hier gibt es kostenlose Vorlagen
KrWG-Novelle: WWF vermisst das Rohstoffziel
Studie: Verpackungssteuer bringt wenig, kostet viel
Wie sich ein Stretchgarn ohne Trennverfahren recyceln lässt
Oberhausen baut Altkleidercontainer ab – bvse warnt
BDE will grünen Stahl allein am CO2-Fußabdruck messen
Sieben Partner arbeiten an zirkulären Elektrolyse-Stacks
Textilsortierung: Roboter sollen Mischfasern erkennen
Tunnelaushub soll den Zementklinker ersetzen