Versuch in Österreich

kostenpflichtig
In wenigen Tagen geht in Österreich ein lokales Pilotprojekt zu Sammlung und Recycling von Kaffeekapseln zu Ende. Die Sammelmenge erhöhte sich merklich. Vielleicht lag es auch an den Anreizen: Denn bei gutem Sammelerfolg wurde Hilfe für eine Kinderkrippe versprochen.

Sammelprojekt: Eine Kinderschaukel gegen Kaffeekapseln


Kleine Kinder und Tiere ziehen immer: Das mögen sich auch die Verantwortlichen gedacht haben, als sie in einer österreichischen Gemeinde einen Pilotversuch zur Sammlung von Kaffeekapseln gestartet haben. Sollten genügend Kaffeekapseln zusammenkommen, bekommt der örtliche Kindergarten eine neue Nestschaukel, versprachen die Initiatoren. Die nötige Menge war schon Wochen vor Ablauf des Projekts erreicht. Das ist aber nicht das einzige positive Ergebnis des Versuchs.

Durchgeführt wurde der Sammelversuch von Altstoff Recycling Austria (ARA) und dem österreichischen Kaffeever

320°/ek

Mehr zum Thema
Union warnt: PPWR fragmentiert den Binnenmarkt
PPWR-Konformitätserklärung: Hier gibt es kostenlose Vorlagen
Erema: Umsatz bricht um 28 Prozent ein
KrWG-Novelle: WWF vermisst das Rohstoffziel
Studie: Verpackungssteuer bringt wenig, kostet viel
Wie sich ein Stretchgarn ohne Trennverfahren recyceln lässt
BDE will grünen Stahl allein am CO2-Fußabdruck messen
Scholz gehört jetzt zu Derichebourg
Sieben Partner arbeiten an zirkulären Elektrolyse-Stacks
Tunnelaushub soll den Zementklinker ersetzen
Rhein fällt auf Rekordtief – Schrottlieferungen stocken