Umweltaussagen

kostenpflichtig
Die Greenwashing-Richtlinie ist auf der Zielgeraden. Die EU-Staaten legten am Montag ihre Position für die Verhandlungen mit dem Parlament fest. Die Wirtschaft warnt jedoch vor zu viel Bürokratie.

EU-Rat legt Position zur Greenwashing-Richtlinie fest


Wer ein als umweltfreundlich beworbenes Produkt kauft, soll sich darauf verlassen können, dass es das auch wirklich ist. Die EU-Umweltministerinnen und -minister haben sich am Montag in Luxemburg auf strengere Regeln für freiwillige Angaben von Unternehmen zur Umwelt- oder Klimafreundlichkeit von Produkten geeinigt. Damit wollen die Länder gegen das sogenannte Greenwashing vorgehen. Dabei werden Produkte oder Dienstleistungen als umwelt- oder klimafreundlich vermarktet, obwohl sie es nicht sind.

Nach dem Willen der Länder sollen Unternehmen ihre Aussagen und Kennzeichnungen beispielsweise mit klaren Kriterien und den neue

320°/dpa/re

Mehr zum Thema
Kabinett will Klagerecht für Umweltverbände einschränken
Kabinett verabschiedet neue Industrieemissions-Richtlinie
Klimaneutralität 2045: Lohnt sich der deutsche Sonderweg wirklich?
Nachhaltigkeit: Rating offenbart Defizite bei deutschen Banken