Bürokratie

kostenpflichtig
Wenn Schiffe ausgemustert werden, landen sie zum Abwracken meist in Südasien. Inzwischen stehen aber auch in Deutschland Firmen bereit. Doch die bürokratischen Hürden sind hoch.

Schiffsrecycling in Deutschland: Der Wille ist da, doch die Hürden sind hoch


Weltweit werden jedes Jahr rund 700 Hochseeschiffe abgewrackt – Tendenz steigend. Fast alle werden in Bangladesch, Indien und Pakistan zerlegt, wo die Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen sowie die Kosten bislang deutlich niedriger sind als in Europa.

Allein in Bangladesch decken die dortigen Recyclinganlagen nach Angaben des Verbands Deutscher Reeder geschätzte 80 Prozent des Stahlrohstoffbedarfs des Landes. Auch in Deutschland könnte künftig aus ausgemusterten Schiffen Stahlschrott gewonnen werden. Zwei Unternehmen in Norddeutschland stehen in den Startlöchern, um Schiffsrecycling anzubieten. Doch die bürokratischen Hürden sind h

320°/dpa/re

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