Holzwerkstoff

kostenpflichtig
Holzfaserverstärkte Kunststoffe lassen sich auch aus Kunststoffabfällen und alten Rotorblättern von Windkraftanlagen herstellen. Das zeigt ein Hersteller aus Sachsen-Anhalt. Das Ziel: Die Recyclingprodukte sollen günstiger sein als Produkte aus Neuware.

Aus alten Windrotorblättern werden Terrassendielen und Zaunlatten


Holzfaserverstärkte Kunststoffe gelten als umweltfreundliche Alternative zu Glasfaserverbundwerkstoffen. Vor allem in der Bau-, Möbel- und Automobilindustrie gewinnen sie an Bedeutung. Der Grund: Sie basieren auf nachwachsenden Rohstoffen, sind recycelbar und zum Teil biologisch abbaubar.

Doch es gibt auch einen Haken: Die als nachhaltig gepriesenen Materialien sind oft noch stark von erdölbasierten Kunststoffen abhängig.

320°/mk/re

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