Holzwerkstoff

kostenpflichtig
Holzfaserverstärkte Kunststoffe lassen sich auch aus Kunststoffabfällen und alten Rotorblättern von Windkraftanlagen herstellen. Das zeigt ein Hersteller aus Sachsen-Anhalt. Das Ziel: Die Recyclingprodukte sollen günstiger sein als Produkte aus Neuware.

Aus alten Windrotorblättern werden Terrassendielen und Zaunlatten


Holzfaserverstärkte Kunststoffe gelten als umweltfreundliche Alternative zu Glasfaserverbundwerkstoffen. Vor allem in der Bau-, Möbel- und Automobilindustrie gewinnen sie an Bedeutung. Der Grund: Sie basieren auf nachwachsenden Rohstoffen, sind recycelbar und zum Teil biologisch abbaubar.

Doch es gibt auch einen Haken: Die als nachhaltig gepriesenen Materialien sind oft noch stark von erdölbasierten Kunststoffen abhängig.

320°/mk/re

Mehr zum Thema
80 Millionen Euro für Aromaten aus Kunststoffmüll
Chemisches Recycling soll aufsteigen – Verbände bremsen
Altfahrzeuge: Neue EU-Verordnung tritt in Kraft
Union warnt: PPWR fragmentiert den Binnenmarkt
PPWR-Konformitätserklärung: Hier gibt es kostenlose Vorlagen
Erema: Umsatz bricht um 28 Prozent ein
KrWG-Novelle: WWF vermisst das Rohstoffziel
Studie: Verpackungssteuer bringt wenig, kostet viel
Wie sich ein Stretchgarn ohne Trennverfahren recyceln lässt
BDE will grünen Stahl allein am CO2-Fußabdruck messen