Kabinettsentwurf

kostenpflichtig
Mit der Reform des EEG 2023 will die Bundesregierung die Stromerzeugung aus Biogas effizienter und kostensparender gestalten. Branchenvertreter sind entsetzt. Sie lehnen die Pläne rundweg ab.

EEG-Reform 2023: Was sich für Biogasanlagen ändern soll


Das Bundeskabinett hat am Mittwoch Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 beschlossen, die auf eine Reform der Förderung von Biogasanlagen abzielen. Im Kern soll die Förderung von Biogas stärker auf flexible Betriebsstunden ausgerichtet werden. Darüber hinaus sollen die Maßnahmen auch Einsparungen bringen und das EEG-Konto entlasten.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) sieht die Reformen als notwendigen Schritt, um Biogasanlagen besser in das Energiesystem zu integrieren. „Nachhaltige Biomasse ist eine begrenzte und wertvolle Ressource, die intelligent eingesetzt werden muss“, heißt es aus

320°/hk

Mehr zum Thema
71 Prozent der Biogasanlagen fallen bei Kontrollen durch
Vapes zurück in den Handel: München macht den Test
Rezyklat im Auto: TecPart warnt vor Engpass
Plastikabgabe: Industrie fürchtet Importwelle
Fünf Jahre Plastikverbot, viele Lücken
Aluminium mit Wasserstoff: Technik reif, Preis nicht
Grüner Kalk: Wie aus CO2 ein Rohstoff wird
Direct Air Capture: Deutschlands größte CO2-Anlage läuft an
Rat besiegelt neue Regeln für Autorecycling