Energiewende

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Grüner Wasserstoff gilt als unverzichtbar für die Energiewende – doch der Weg dorthin ist teuer und energieintensiv. Eine Alternative könnte türkiser Wasserstoff sein. Erste Pilotprojekte zeigen: In wenigen Jahren könnte die Technologie marktreif sein.

Türkiser Wasserstoff: Die Zukunft der CO2-freien Energie?


Wasserstoff ist der große Hoffnungsträger für Industrie, Verkehr und Energieversorgung. Doch bisher wird der Großteil des Wasserstoffs durch Dampfreformierung von Erdgas gewonnen – ein Verfahren, bei dem enorme Mengen CO₂ entstehen. Das will die EU ändern. Sie hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen jährlich zehn Millionen Tonnen grüner Wasserstoff in Europa produziert und weitere zehn Millionen Tonnen importiert werden.

Doch grüner Wasserstoff, der durch Elektrolyse aus erneuerbarem Strom gewonnen wird, ist teuer und benötigt große Mengen an Energie. Bisher werden nach Angaben der Internationalen Energieagentur gerade einmal 0,04 Prozent des Wasserstoffs in Europa und weltweit durch Elektrolyse gewonnen.

Ein alternativer Ansatz könnte türkiser Wasserstoff sein, der bei der thermischen Spaltung von Methan entsteht. Das Verfahren

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